We kennen de weg

Mit dem bluesig-souligen Opener Ich ziehe los, der das Leben im Spiegel von Endbewusstsein reflektiert und dazu ermutigt aufzustehen, seiner Intuition zu folgen, auch wenn der Verstand Zweifel sät, baut sich die Story des Albums – die abenteuerliche Suche seines Selbst im Äußeren und das Finden im Inneren – auf.
Über atmosphärische Stücke wie Vagabund mit seinen französischen Anklängen oder der groovigen Laid-Back-Nummer Nicht perfekt aber richtig wird der Hörer auf eine bewegende und abwechslungsreiche Reise mitgenommen, die im Titel Liebe will gefunden werden, bei dem die Einswerdung des Menschen mit seiner wahren Natur im Mittelpunkt steht, ihren Höhepunkt an Innerlichkeit erreicht.
Bodenständig geht die musikalische Reise danach im Alltag weiter. „Wer siebenmal hinfällt, der muss achtmal aufstehen“, lautet entsprechend die Refrainzeile des Stücks Achtmal, das wie alle GOSSENGOSPEL
-Stücke stets lösungsorientiert und jammerfrei ist. Auch der intime Slow-Blues Manni erinnert daran, seine Träume nicht aufzugeben und beflügelt wie viele andere Stücke auf dem Album mit stilweisendem E-Gitarrensolo.
Zwischendurch unterstreicht GOSSENGOSPEL
 immer wieder seine Tanzbarkeit mit Stücken wie Wenn die Welle kommt, das den richtigen Zeitpunkt zum Surfen der Lebenswellen beschreibt, dem treibenden, melodisch-rockigen Dafür liebe ich dich, einer Hommage in Dankbarkeit an inspirierende Bekanntschaften oder dem flowig-souligen Stück Lass uns zusammen sein.

 

Dreizehn berührend-ehrliche Geschichten, dreizehn abenteuerliche und ausdrucksstarke Stücke über die Suche nach sich selbst und das Finden inmitten des Lebens hinterlassen das Gefühl von Ankommen, von Zuversicht und von grenzenlosem Urvertrauen in das Leben an sich. Eine Tankstelle, um Lebensrast zu machen und aufzutanken. Ein magisches, der großen Stille entspringendes Feuerwerk an Wirkkraft, Haltung und Echtheit.

 

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